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Pflichtversicherungen in Deutschland

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Versicherungen vor, mit denen Sie sich in diesen unruhigen Zeiten optimal absichern können. Zu den empfehlenswerten Versicherungen zählen vor allem die Kranken- und Pflegeversicherung, die KfZ-Versicherung (Haftpflicht), eine private Risikolebensversicherung, sowie die private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Vergleich ist unerlässlich

Der Markt für Versicherungen verschiedenster Art ist unermesslich groß. Um die bestmöglichen Preise zu erhalten, sollten Sie Versicherungen ausführlich miteinander vergleichen. Dank der Digitalisierung ist es uns heutzutage möglich nicht nur Versicherungen, sondern auch Mobilfunkanbieter, Banken, Kredite und vieles mehr innerhalb von kürzester Zeit zu bewerten. Auch bei der Wahl von Unterhaltungsangeboten wie z.B. Filmen und Videospielen, sowie für verschiedene Casinos, ist der Online-Vergleich hervorragend geeignet.

Eine Versicherung lohnt sich

Eines steht fest: Versicherungen kosten Geld. Viele Menschen haben den Eindruck, dass sie zu viel Geld kosten. Es ist wahr, dass die monatlichen Prämien, die Sie für die diversen Pflichtversicherungen in Deutschland zahlen müssen, dem Konto zusetzen. Diese monatlichen Prämien stehen allerdings in keinem Verhältnis zu den existenzgefährdenden Kosten, die im Versicherungsfall tatsächlich entstehen können.

Haben Sie zum Beispiel eine Vorstellung davon, wieviel es kosten kann, wenn Sie sich im Skiurlaub das Knie verletzen und mit dem Schneemobil oder einem Hubschrauber vom Berghang gerettet werden müssen? Dieses Beispiel ist durchaus real und betrifft jeden Winter mehrere Urlauber. Hier eine Übersicht der Kosten: Eine halbe Stunde Einsatz für den Hubschrauber kostet allein schon 3.500 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Behandlung, Operation und den Aufenthalt im Krankenhaus, also zusätzlich weitere tausende von Euros. So sind Sie schnell bei einem Gesamtbetrag von bis zu 5.000 Euro. Sie sehen an diesem Beispiel ganz deutlich: Jede Versicherung, insbesondere die Kranken- und Pflegeversicherung, lohnt sich.

Welche Versicherungen sind in Deutschland Pflicht?

Jeder deutsche Bürger ist dazu verpflichtet, sich zu versichern. Aber welche Versicherungen sind tatsächlich gesetzliche Pflicht? Welche sollte man als Privatleistung in Anspruch nehmen? Und welche kann man zusätzlich abschließen, um auf Nummer sicher zu gehen? Die Gesetzgebung variiert zwischen den einzelnen Bundesländern. Sie sollten sich also zusätzlich anhand Ihrer persönlichen Situation über die entsprechenden Vorgaben informieren.

Vergleich gratisFünf Sozialversicherungen sind Pflicht

Die meisten in Deutschland Beschäftigten sind sozialversicherungspflichtig. Die entsprechend fälligen Beiträge werden automatisch von Ihrem Lohn abgezogen. Es gibt insgesamt fünf Sozialversicherungen, darunter die Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung (vom Arbeitgeber zu tragen), Pflegeversicherung und Krankenversicherung. Die ersten vier Versicherungen sind staatlich organisiert. Daher müssen Arbeitnehmer die Beiträge direkt an den Staat zahlen. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht hingegen freie Auswahl zwischen vielen verschiedenen Krankenkassenanbietern.

Sie sollten Ihre Wahlfreiheit ausnutzen, um die Angebote der Kassen gründlich zu vergleichen. So entdecken Sie deutliche Kosten- und Leistungsunterschiede. Finanzstarke Krankenkassen sind eher in der Lage, in einem festgelegten Rahmen Rückerstattungen zu überweisen als kleinere Kassen mit geringerer Liquidität. Außerdem dürfen Krankenkassen neben den gesetzlichen Pflichtleistungen gewisse freiwillige Leistungen anbieten, die zusätzlich kosten. Dazu zählen zum Beispiel Vorsorgeuntersuchungen, Gesundheitsprogramme und homöopathische Behandlungen.

Gesetzliche Sozialversicherungen im Überblick

  • Arbeitslosenversicherung

Sie gewährleistet im Falle der Arbeitslosigkeit die Sicherung der Existenzgrundlage.

  • Rentenversicherung

Bietet nicht nur Absicherung im Alter, sondern auch für den Fall einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit. Außerdem sind Angehörige im Todesfall des Versicherten abgesichert.

  • Pflegeversicherung

Für den Fall, dass Sie langfristig pflegebedürftig werden, werden Ihnen eine geeignete Pflege und finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt.

  • Krankenversicherung

Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, über eine Krankenversicherung zu verfügen. Diese kann sowohl die gesetzliche Versicherung (GKV), als auch die private Versicherung (PKV) sein. Allerdings können sich nur Selbstständige, Beamte und Angestellte mit einem Jahreseinkommen von über 59.400 Euro (Brutto) privat versichern. Alle anderen in einem Angestelltenverhältnis, sowie Studenten, sind automatisch über die GKV versichert.

  • Unfallversicherung

Die Beiträge der gesetzlichen Unfallversicherung werden ausschließlich vom Arbeitgeber getragen. Sie werden entsprechend des Verdienstes und der Gefahrenklasse des jeweiligen Arbeitsplatzes bestimmt.

Weitere Pflicht-Versicherungen

  1. Kfz-Haftpflichtversicherung

Schäden im Straßenverkehr verursachen nicht selten Kosten von hunderttausenden Euro. Wenn Sie auf der Zulassungsstelle ein Auto anmelden möchten, müssen Sie aus diesem Grund gleichzeitig nachweisen, dass Sie über eine KfZ-Haftpflichtversicherung verfügen.

  1. Tierhaftpflichtversicherung (für Hundehalter)

Je nach Bundesland sind Hundehalter dazu verpflichtet, sich durch eine gesonderte Haftpflichtversicherung für Schäden durch ihre Hunde abzusichern. Die Vorgaben sind für jedes Land unterschiedlich und teils abhängig von der Rasse des Hundes. In Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen besteht die Versicherungspflicht für alle Hundehalter.

  1. Berufshaftpflichtversicherung

Für bestimmte Berufszweige ist eine Berufshaftpflichtversicherung obligatorisch. Dazu zählen u.a. Ärzte, Notare, Steuerberater, Wirtschafts- und Steuerprüfer. In diesen Berufen, z.B. bei der ärztlichen Behandlung oder der Beratung in Steuersachen, können menschliche Fehler für den Betroffenen erhebliche Kosten hervorrufen. Damit die Verantwortlichen den Schaden nicht aus eigener Tasche zahlen müssen, sind diese Berufsfelder der Versicherungspflicht unterstellt.

Soll-Versicherungen

  • Privathaftpflicht
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Private Altersvorsorge
  • Wohngebäudeversicherung
  • Risikolebensversicherung
  • Hausratsversicherung
  • Betriebshaftpflichtversicherung

Kann-Versicherungen

  • Private Unfallversicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Pflegezusatzversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Zahnzusatzversicherung
  • Vollkasko & Teilkasko (nur Auto), Anmerkung: Der Abschluss einer Kasko-Versicherung (neben der gesetzlichen KfZ-Versicherung) ist freiwillig. Sie greift bei anfallenden Kosten für Schäden an Ihrem eigenen Wagen.
  • Reiserücktrittsversicherung (inkl. Reiseabbruchsversicherung)